Einführung / sonstige Informationen (optional)
Begrüßen Sie die Teilnehmer und stellen sie die erste offene Frage: „Welches Thema habe ich Ihnen heute mitgebracht?“
„Welche Apfelsorten kennen Sie?“
Boskop, Elstar, Granny Smith, Braeburn, Cox Orange, Elise, Glockenapfel, Gravensteiner, Golden Delicius, Jonagold, Red Prince, Rubinette
Die mitgebrachten Äpfel in kleine Spälten schneiden und probieren lassen:
„Welche Sorte schmeckt Ihnen besonders gut?“
„Hatten Sie selbst einen Apfelbaum der Sorten in Ihren Garten?“
Aufgabe:
Gedicht – Der Apfel – mündlich –
Die meisten Teilnehmer lieben Gedichte und Sprüche. Dies unterstützt uns bei der jahreszeitlichen Orientierung und regt zu gemeinsamen Gesprächen und dem Austausch von Erinnerungen an.
Bei dieser Übung beginnen wir den ersten Teil der Zeile vorzulesen und das Wort am Ende sprechen alle Teilnehmer gemeinsam. Das gesuchte Wort ergibt sich aus der Reimform.
Der Apfel: Meine liebste Frucht
Der stets nach seinesgleichen … s – ucht
Es gibt ihn gelb und grün und … r – ot
Als Apfelkraut kommt er auf … B- rot
Er hat so viele Vitamine
Viel mehr als jede Apfel- … s -ine
So herrlich knackig, frisch und … s- üß
Wer ist denn da wohl noch … G- emüs’
Ich beiß mit viel Genuß … h- inein
Ich mag ihn groß, ich mag ihn … k- lein
Eß‘ ich einen, will ich mehr
Ich mag Äpfel wirklich … s- ehr!
Sprichwort – Geschichte -mündlich
Der Apfelbaum!
Bitte die Sprichwörter vervollständigen!
Als ich noch ein kleines Mädchen war, ungefähr 5 oder 6 Jahre alt, haben meiner Eltern und ich im Garten einen Apfelbaum gepflanzt. Erst wollte der Baum nicht richtig angehen. Doch nach einer guten Weile freute ich mich sehr über jedes einzelne Blatt. “Weißt du Anne,” sagte mein Vater
“Aller Anfang… ist schwer.”
Und tatsächlich: Die Mühe hat sich ausgezahlt. Durch meine Liebe und meine Pflege gedieh der Apfelbaum prächtig! Da meinte meine Mutter:
“Was lange währt… wird endlich gut.”
Er wuchs Jahr um Jahr und schon im dritten Jahr hatten wir eine hervorragende Apfelernte. Wir ernteten von den Zweigen und hoben auch einige Äpfel vom Boden auf. Dafür mussten wir nicht weit laufen, denn man weiß schließlich:
“Der Apfel fällt… nicht weit vom Stamm!”
Ich liebte, und liebe bis heute, Apfelmus! Daher kochte meine Mutter aus den Äpfeln leckeren frischen Apfelmus. „Du hilfst mir doch Anne!“ Ich musste die Äpfel schälen und entkernen. Dazu hatte ich eigentlich nicht immer Lust. Doch meine Mutter schaute mich an und erklärte:
“Erst die Arbeit… dann das Vergnügen.”
Während sie das Apfelmus kochte, fragte ich mindestens 50 Mal: “Mama, wann darf ich probieren?” Geduldig antwortete meine Mutter:
“Abwarten und… Tee trinken.”
Irgendwann war das köstliche Mus fertig. Das Apfelmus meiner Mutter war das beste Apfelkompott, so wird es auch genannt, auf der ganzen Welt. Wenn ich das Apfelmus aß, wusste ich, dass meine Mutter mit viel Liebe gekocht hatte, schließlich weiß jeder:
“Liebe geht… durch den Magen.”
Der Apfelbaum steht immer noch im Garten. Das Haus zu verkaufen kam für mich nie in Frage. Dann hätte ich ja auch meinen Apfelbaum verkaufen müssen. Denn mitnehmen kann man einen alten Baum nicht, das weiß auch der Volksmund:
“Einen alten Baum… verpflanzt man nicht.”
Als letztens mein Freund Oliver mich besuchte, saßen wir im Garten. “Was ist denn mit dem knorrigen alten Baum?” fragte er “wollt ihr den fällen?” Empört antwortete ich “Natürlich nicht!” und fuhr fort:
“Alter geht vor… Schönheit!”
Dann servierte ich Oliver eine Schale von dem Apfelmus der aktuellen Apfelernte. Das Apfelmus war zwar nicht ganz so gut wie von meiner Mutter. Ein Gaumenschmaus war es aber trotzdem! Auch Oliver war begeistert. Er entschuldigte sich für seine Frage und betonte, dass man einen Baum, der solch köstliche Äpfel trug, auf gar keinen Fall fällen darf. Seinen vorherigen Kommentar entschuldigend sagte er:
“Hinterher ist man… immer schlauer!”
Die Obstkisten sind durcheinandergeraten!
Arbeitsblatt Obstkiste
Oh, die Obstkisten sind durcheinandergeraten!
Der Obstbauer möchte von uns wissen: wie viele Äpfel, Birnen und Trauben haben wir heute vorrätig!
Ihre Größe des Obstes wird nicht berücksichtigt! Wie viele Äpfel waren in der Obstkiste,
wie viele Birnen zählen wir und wie viele Trauben wurden gelesen.
Nun, noch alle Obststücke addieren!
Wir trainieren dabei die Merk- und Konzentrationsfähigkeit in dem Teilnehmer mit Bildern rechnen bzw. addieren müssen.
Die Obstgröße ist dabei egal, wichtig ist die Form!
Haben Ihre Teilnehmer alle Rechenaufgaben gelöst, bitten Sie die Teilnehmer Ihre Lösungen zu nennen und zu vergleichen.
Abschluss!
Die Vorfreude einmal einen leckeren Apfelkuchen oder sogar gemeinsam Apfelmus zu kochen.
Viel Spaß dabei!
Dokumentation:
Frau/Herr … hat aktiv / passiv auf das Angebot reagiert.
Frau/Herr … hatte besondere Freude beim ….!
Frau/Herr … konnte die gestellte Aufgabe gut/nicht umsetzen!
Frau/Herr … meinte: „ … das hat Spaß gemacht!“ -immer gerne Wörtliche Rede verwenden!
Frau/Herr … konnte die Aufgaben überwiegend selbständig/mit leichter Unterstützung!
Frau/Herr … schaute interessiert zu!
Zusätzliche Informationen
Autor Ute KammeyerSchwerpunkte Alltagsfähigkeiten erhalten, Erinnerungen wecken
Angebotstyp Rätsel - Ratespiel
Stufe niedrig
Gruppenangebot Ja
Einzelbetreuung Ja
Geeignet für Jeden (keine Einschränkungen)
Dauer bis 45 Minnuten
Zeitraum Herbst
Materialien
- Herbsttischdecke als Tischmittelpunkt
- ein Korb mit verschiedenen Apfelsorten
- Schälmesser
- für jeden Bewohner eine Untertasse
- Schüssel für Abfälle
- Tischabwischlappen/Servietten
Trainingsmaterial
Arbeitsblatt Obstkiste – Anhang
Arbeitsblatt für jede*n Teilnehmer*innen in Farbe ausdrucken und evtl. einlaminierten.