Einleitung

Zur Arbeit mit diesem Buch

Im Vorfeld möchten wir zunächst einen allgemeinen Überblick über die Bedeutung, den Sinn und zur therapeutischen Zielsetzung der einzelnen Aktivierungsbereiche geben. Unsere eigenen Praxiserfahrungen fließen in Form von vielfältigen Tipps und Hinweisen ein

Allgemeines

Obwohl hier von themenorientierten Aktivierungsprogrammen gesprochen wird, sind die einzelnen Programmteile dazu geeignet, als einzelne Aktivierung sowohl in der Einzel als auch in der Gruppenbetreuung genutzt zu werden.

Zudem gibt es viele Programmteile, die Themenübergreifend benutzt werden können. Zu diesen Programmteilen gehören u.a auch die Legespielkarten, die in die jeweiligen Themen beigefügt sind.

Begrüßung

Begrüßen Sie jeden einzelnen Teilnehmer mit Namen und heißen Sie ihn willkommen. Mit dem gemeinsamen Singen eines Begrüßungsliedes schaffen Sie ein Gruppengefühl. Jeder Teilnehmer fühlt sich von Anfang an zugehörig.

Mein Hund – der beste Freund des Menschen

Wohl kein anderes Haustier steht dem Menschen so nahe wie der Hund. Er ist unser bester Freund, Helfer und Beschützer. Weil Hunde so klug sind, sind die Vierbeiner für uns Menschen mehr als nur Spielgefährten oder Schmusetiere. Einige arbeiten sogar für uns Menschen: als Jagdhelfer oder Blindenhunde; sie spüren Verschüttete unter Lawinen oder Häusern auf, finden Drogen und Landminen. Sie können sogar dazu beitragen, dass kranke Menschen schneller gesund werden. Aber man sollte auch nicht verschweigen, dass sie auch mal zubeißen. Zielsetzung

  • Die Teilnehmer erfahren Zuwendung, blühen auf.
  • Zurückgezogene Teilnehmer werden zu sozialen Kontakten motiviert.
  • Motivation vom Streicheln bis hin zum Spaziergang.

Anregung: Tiergestützte Aktivierung – Ein Hund kommt zu Besuch

Ein Besuchshund ist kein ausgebildeter Therapiehund. Der Besuch eines Hundes ist eine offene Begegnung zwischen Tier und Mensch ohne bestimmtes Therapieziel. Der Hund wird von einem fortgebildeten Laien geführt. Um die Veranstaltung mit einem Besuchshundeteam zu organisieren, können Sie sich z.B. an die zuständigen Regionalverbände der Hilfsdienste wie Johanniter, Malteser, Arbeiter-Samariter-Bund o.ä. wenden. Diese bilden, regional abhängig, auch eigene Staffeln aus.

Oder suchen Sie im Internet nach regionalen Anbietern unter dem Begriff „Besuchshunde”.

  • Wenn Sie einen Besuch vorbereiten, laden Sie evtl. die interessierten Teilnehmer zu einem Treffen im Gruppenraum ein. Gehen Sie bitte nicht davon aus, dass jeder, der früher einen Hund hatte, auch jetzt unbedingt Besuch von einem Hund haben möchte. Begleiten und informieren Sie den/die Hundeführer(in) beim Kennenlernen der Gruppenteilnehmer und auch bei Einzelbetreuungen.

Bevor Sie Teilnehmer zu dieser Veranstaltung einladen, sollten Sie – soweit bekannt – unbedingt berücksichtigen, ob bei einem Teilnehmer eine Hundephobie oder Tierhaarallergie vorliegt. Bitte fragen Sie bei den Teilnehmern, Angehörigen oder Pflegekräften nach.

Zusätzliche Informationen

Autor Eva Diamant, Cornelia Haar
Schwerpunkte Sinnesaktivierung und Förderung der kognitiven Fähigkeit
Angebotstyp Spiel
Stufe mittel
Gruppenangebot Ja
Einzelbetreuung Ja
Geeignet für Jeden (keine Einschränkungen)
Dauer bis 15 Minuten
Zeitraum Jederzeit
Materialien

keine


Trainingsmaterial