Gedächtnisarbeit: Gedächtnistraining und Gedächtnisaktivierung

  • Gedächtnisarbeit soll nicht Training im Sinne von Leistungssteigerung sein, sondern eine Aktivierung der Gedächtnisinhalte im Sinne der Erinnerungspflege.
  • Gedächtnisarbeit gehört zu den schwierigsten und sensibelsten Bereichen einer Aktivierung. Vor allem bei einer Gruppenzusammensetzung aus fitten und dementen Senioren.
  • Obwohl dieser Aktivierungsbereich tief ins Langzeitgedächtnis eingeht, zeigt sich hier besonders ausgeprägt der kognitive Unterschied zwischen fitten und dementen Teilnehmern.
  • Hier kann es leicht passieren, dass Teilnehmer mit Defiziten überfordert werden und im „Konkurrenzkampf” von den fitten Senioren überflügelt und damit ausgegrenzt werden.
  • Versuchen Sie – vor allem fortgeschritten demente Teilnehmer – bei diesem Aktivierungsteil anderweitig zu beschäftigen, indem Sie ihnen Gegenstände aus der Tischdeko in die Hand geben zB. ein Schmusetier zum Fühlen.
  • Bauen Sie keinen Leistungsdruck auf. Wichtig ist nicht das Abarbeiten eines Programms, sondern das Aktivieren des Gehirns und des Gedächtnisses.
  • Warten Sie geduldig auf eine Reaktion und vermeiden Sie es, gleich nachzufragen. Geben Sie den Teilnehmern für aufkommende Erinnerungen Zeit.
  • Konfrontieren Sie die Teilnehmer nicht mit ihren Defiziten. Das ist für sie in der Regel schmerzlich und kränkend. Noch vorhandenes Wissen und Fähigkeiten stehen im Vordergrund . Damit stärken Sie das Selbstwertgefühl des Teilnehmers und schaffen Erfolgserlebnisse.

Hunderassen

Welche Hunderassen kennen Sie? Können Sie das Aussehen dieser Tiere beschreiben?

  • Airedale
  • Terrier
  • Dackel
  • Appenzeller Sennenhund
  • Dalmatiner
  • Basset
  • Dobermann
  • Beagle
  • Dogge
  • Berner Sennenhund
  • Foxterrier
  • Bernhardiner
  • Golden Retriever
  • Bobtail
  • Huskie
  • Boxer
  • Jack Russel
  • Terrier
  • Chihuahua
  • Labrador
  • Chow Chow
  • Malteser
  • Cocker Spanier
  • Mastif
  • Collie Moschling
  • Mops
  • Corgie
  • Münsterländer
  • Neufundländer
  • Pudel
  • Rauhhaardackel
  • Riesenschnauzer
  • Rottweiler
  • Schäferhund
  • Schnauzer
  • Spitz
  • Windhund
  • Wolfshund
  • Yorkshire Terrier

Hundeberufe

Aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten haben manche Hunde einen „richtigen” Beruf. Welche „ Hundeberufe” kennen Sie? Und was sind die Aufgaben dieser „Berufshunde?”

  • Polizeihunde – Meist Schäferhunde.
  • Fährten-oder Spürhunde – Helfen bei der Personensuche; bei der Zollwache helfen sie beim Durchsuchen von Autos nach Drogen
  • Lawinensuchhunde – Meist Bernhardiner oder Berner Sennenhunde, suchen nach Menschen, die durch ein Lawinenunglück oder Erdbeben verschüttet sind.
  • Jagdhund – Meist Dackel/ Terrier, als „Försterhund” oder zur Treibjagd, hilft bei der Suche nach angeschossenem Wild und bringt die Beute zum Jäger.
  • Blindenhunde – Meist Schäferhunde, hilft Blinden oder Behinderten den Alltag zu meistern, z.B. im Straßenverkehr.
  • Hüte-/Hirtenhunde – Meist Schäferhunde.
  • Schlittenhunde – Huskies, helfen beim Transport von Waren durchs Ewige Eis.

Anregung zum Gespräch

Stellen Sie einen biografischen Bezug her, fragen Sie nach, wer von den Teilnehmern besaß einen Berufshund, Blindenhund, Jagdhund?

 Hundequiz

  • Von welchem Tier stammt der Hund ab? Wolf
  • Welche Hunderasse hat wunderschöne Locken? Pudel
  • Was ist der größte Hund? Bernhardiner
  • Was ist der kleinste Hund? Chihuahua
  • Welche besondere Charaktereigenschaft sagt man Hunden nach? Treue
  • Wie nennt man den Hundefamilienverband? Rudel
  • Wie nennt man den Gruppenführer? Leithund
  • Wie nennt man einen männlichen Hund? Rüde
  • Wie nennt man einen neugeborenen, jungen Hund? Welpe
  • Wie nennt man den Schwanz der Hunde? Rute (Wird auch manchmal kupiert, z.B. beim Boxer.)
  • Wie verständigen sich Hunde? Durch Bellen und Jaulen.
  • Welche Sinne sind beim Hund besonders gut ausgeprägt? Geruchssinn und Gehör.
  • Wozu braucht der Hund seine feine Nase? Zum Aufspüren der Beute, zum Wittern von Gefahr, zur Partnersuche.
  • Was bedeutet es, wenn der Hund mit dem Schwanz wedelt? Er freut sich und zeigt, jemanden mag.
  • Was bedeutet es, wenn der Schwanz waagerecht ist? Er ist zufrieden.
  • Was bedeutet es, wenn der Schwanz fest zwischen die Beine eingezogen ist? Er hat Angst.
  • Was bedeutet es, wenn der Hund die Ohren anlegt, die Zähne fletscht und laut knurrt? Er droht, dass er beißen
  • Was bedeutet es, wenn sich ein Hund auf den Rücken legt? Demutshaltung
  • Welche Knochen darf man einem Hund niemals geben? Hühnerknochen
  • Ein Mensch, der auf die Einhaltung der Schicklichkeit zweier Menschen achtet. Anstandswauwau
  • Sowohl Hunde als Soldaten tragen sie um den Hals? Hundemarke
  • Die heißen Tage von Ende Juli bis Ende August nennt man? Hundstage

Zusätzliche Informationen

Autor Eva Diamant, Cornelia Haar
Schwerpunkte Förderung des Langzeitgedächtnis und der Wortfindung
Angebotstyp Quiz, Spiel
Stufe mittel
Gruppenangebot Ja
Einzelbetreuung Ja
Geeignet für Jeden (keine Einschränkungen)
Dauer bis 30 Minuten
Zeitraum Jederzeit
Materialien

keine


Trainingsmaterial